17.06.2019

WOG: Glaukom und Arzneinebenwirkungen

Ao. Univ.-Prof. Dr. Barbara Kiss und Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marion Funk waren die Referentinnen bei der wissenschaftlichen Sitzung der WOG im Juni. Moderiert wurde die Sitzung, an der auch ÖOG-Präsident Dr. Peter Gorka teilnahm, von WOG-Präsident Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Günther Weigert.

Professor Kiss zeigte, wann der Einsatz der OCT Diagnostik beim Glaukom sinnvoll ist, welche Parameter entscheidend sind, auf welcher schmalen Basis Normdatenbanken aufgebaut sind und worauf man besonders achten soll, damit man nicht zu Trugschlüssen ("Red disease") kommt. Keinesfalls ist das OCT als alleinige Quelle brauchbar, es können Segmentierungsfehler, Gefäß"schatten" und Artefakte auftreten und falsch Positive produziert werden. Bei Vorstellung in der Glaukomambulanz sollten PatientInnen nicht nur aktuelle Gesichtsfelder und Angaben über den aktuellen Visus und die derzeitige Therapie sondern auch OCT-Verlauf und Gesichtsfeldverlauf sowie Angaben über Therapiebeginn und Therapieänderungen mitbringen.

Über Arzneimittelnebenwirkungen von Chloroquin und Hydroxychloroquin und Immun-Checkpoint-Inhibitoren am Auge informierte Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Marion Funk. Chloroquin-Retinopathie verursacht irreversible Schäden und zeigt sich im Frühstadium asymptomatisch. Für das Screening existieren AAO Guidelines aus 2016. Bei Immun-C

Fotos: Medical Network | Dr. Erich Feichtinger




























 

 

 

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