18.10.2019

AYO: Get together

Priv.-Doz. Dr. Stefan Palkovits moderierte das Get together der Austrian Young Ophthalmologists (AYO) in den Räumlichkeiten der Firma Videbis. Über die augenärztliche Versorgung in der Subsahara referierte Dr. Karl Rigal, der dort für "Licht für die Welt" seit vielen Jahren Unterstützung leistet. Dr. M. Gabriel und Dr. S. Eisenkölbl berichteten über ihre Observerships in Burkina Faso und Äthiopien. InteressentInnen für weitere Observerships sind willkommen und eingeladen, sich bei AYO oder "Licht für die Welt" zu melden.

Über die Ausbildungssituation in ihren jeweiligen Ländern und den damit zusammenhängenden aktuellen und könftigen Versorgungsproblemen in der Ophthalmologie berichteten anschliessend R. Nuits (Maastricht), T. Kohnen (Frankfurt) und A. Wedrich (Graz). "Hat die Augenheilkunde Zukunft", betitelte ÖOG-Präsident P. Gorka seine Ausführungen. Man kann davon ausgehen, dass AugenärztInnen in Österreich spätestens in einem Jahrzehnt extrem gefragt sein werden, weil in den nächsten Jahren deutlich mehr OphthalmologInnen in den Ruhestand gehen, als ausgebildet werden. Von den 222 bewilligen augenärztlichen Ausbildungsstellen sind zudem nur 167 mit Auszubildenden besetzt. Möglich ist, dass in diese Lücke andere Berufsgruppen vorstossen. In der Schweiz sieht ein Entwurf zur Gesundheitskompetenzverordung bereits vor, dass Absolventen des Optometrie-Bachelorstudienganges die Aufgabe der Erstansprechpartner für Menschen mit Seh- und Augenproblemen übernehmen. In Österreich gibt es das Bestreben, in Tirol einen FH-Bachelor-Studiengang zu etablieren.

Fotos: Medical Network | Dr. Erich Feichtinger









































 

 

 

 

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