17.09.2021

Zeiss: Satelliten-Symposium

Ing. Johann Meißl, Österreich-Verkaufsleiter für Ophthalmic Systems, begrüßte die Referenten und TeilnehmerInnen zum Zeiss Satelliten-Symposium über effiziente Workflows mit Künstlicher Intelligenz und Telemedizin. Wie Zeiss-Forum-Lösungen für Ökonomie, Administration und Dokumentation im klinischen Umfeld konkret umgesetzt werden, zeigte Prim. PD Dr. Martin Emesz am Beispiel der Augenabteilung des Tauernklinikums Zell am See. Eine Abteilung in einem Schwerpunktkrankenhaus, in der jährlich rund 20.000 ambulante Patienten behandelt und 3.000 Kataraktoperationen durchgeführt werden. Er gehört zu den Pionieren bei der Einführung integrierter Lösungen. Über das Widefield Netzhautimaging, einer hilfreichen Innovation für retinale Diagnostik, die auch das Netzhaut Peripherie Imaging zur besseren und frühzeitigeren Diagnostik von retinalen Erkrankungen in die klinische Routine eingebracht hat, berichtete Assoc. Prof. PD Dr. Andreas Pollreisz.

Wie Telemedizin und Künstliche Intelligenz schon in vielen Bereichen die ophthalmologische Diagnostik und Dokumentation unterstützen, erläuterte Dr. Carsten Albrecht (Carl Zeiss Meditec AG). Das reicht von der Fernberatung in einer Klinik mit Filialpraxen oder einem Kollaborationsnetzwerk mit 20 kooperierenden Praxen bis hin zur Versorgung von Primary Care Centers in ländlichen Gebiete mit Ferndiagnosen in Island. Das Unternehmen Zeiss Meditec arbeitet intensiv an und mit KI-basierten Applikationen. So ist etwa in der CLARUS 700 Ultra-Widefield Funduskamera ein Deep Learning Algorithmus für die Bildmontage um die Papille verantwortlich und im CIRRUS sorgt ein KI-basierter Algorithmus dafür, dass die Software den B-Scan mit der größten Anomalie ("B-Scan of interest") als erste zeigt und dem Nutzer somit Zeit spart.

Prominenter Besuch stellte sich anschließend am Zeiss-Messestand ein: Zeiss Österreich Geschäftsführer DI Peter Amend und Zeiss Medizintechnik-Leiter Dr. Siegfried Kerschenbauer konnten dort den Vorstandsvorsitzenden der Carl Zeiss AG, Dr. Karl Lamprecht zusammen mit den ÖOG-Vorstandmitgliedern Prim. Prof. Dr. Matthias Bolz, Prim. Prof. Dr. Herbert Reitsamer und Prim. Prof. Dr. Oliver Findl begrüßen. Dr. Lamprecht ist zwar als President & CEO einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe global aktiv, aber als Tiroler auch mit dem Land und besonders dem Tagungsort Alpbach privat verbunden.

Fotos: Medical Network | Dr. Erich Feichtinger

 

 

 

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