01.10.2022

DOG 2022: Rege Industriebeteiligung

Eine rege Beteiligung der Industrie sowohl in den Ausstellungshallen als auch bei den Firmensymposien verzeichnete die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) bei ihrem 120. Jahreskongress in Berlin.

Auch wenn hybride Kongressformen für Aussteller ein gewisses Risiko bedeuten, was es die zu erwartende Besucherzahl betrifft, waren die beiden großen Ausstellungshallen des DOG-Kongresses gut ausgelastet. Die Ausstellerliste umfasste von A wie abbvie bis Z wie Ziemer mehr als 90 Unternehmen mit Messeständen. Wobei abbvie durch eine Akquisition ("Allergan ist jetzt abbvie") neu auf der Ausstellerliste war und Ziemer mit Luftballons darauf aufmerksam machte, dass vor einem Jahrzehnt die deutsche Tochtergesellschaft etabliert und der erste FEMTO Laser in Deutschland gelauncht wurde. Neue Produkte wurde es dort und da auch präsentiert - so etwa bei HOYA mit Intraokularlinsen und dem MiYOSMART Brillenglas. Besondere Freude herrschte am Messestand von Roche, das den Weg in die Augenheilkunde über die Integration des amerikanischen Biotechnologie-Pioniers Genentech gefunden hat. Slogan am Berliner Messestand: "Augen auf für Roche in der Ophthalmologie". Der Pharmakonzern darf sein Präparat Vabysmo (Faricimab) zur Behandlung der nAMD und von Sehbehinderungen aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DME) nach Zulassungen in den USA, Japan und Grossbritannien jetzt auch den Patient*innen in der EU zur Verfügung stellen.

Fotos: Medical Network | Dr. Erich Feichtinger



 

 

 

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