13.12.2025 | Forschung

MedUni Wien: Spezialambulanz für Ophthalmologische Onkologie und Okuloplastik

Die Spezialambulanz für Ophthalmologische Onkologie und Okuloplastik an der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Wien ist auf die Diagnostik und Behandlung von Augentumoren sowie Erkrankungen der Augenlider, Tränenwege und der Orbita spezialisiert.

Foto: Roman Dunavölgyi

Das Team besteht derzeit aus vier Fachärzt:innen sowie zwei Ärzt:innen in Ausbildung. Die fachlichen Schwerpunkte der Spezialambulanz ­umfassen folgende Gebiete.

Behandlung von intraokularen Tumoren

Das Spektrum umfasst die Abklärung und Therapie von gut- sowie bösartigen Tumoren des Augeninneren, wie Aderhautmelanomen oder Metastasen. Hierbei kommen je nach Tumorart und -stadium verschiedene Behandlungsansätze zum Einsatz. Durch eine enge klinische und wissenschaftliche Kooperation können wir als erstes Zentrum in Österreich eine Protonentherapie von intraokularen Melanomen und Metastasen anbieten.

Behandlung okuloplastischer Erkrankungen

Im Bereich der Okuloplastik liegt der Fokus auf Erkrankungen der Augenlider, Tränenwege und der Orbita, einschließlich Tumoren, Fehlstellungen und traumatischen Veränderungen. Das Behandlungsspektrum reicht von konservativen Maßnahmen bis hin zu rekonstruktiven chirurgischen Eingriffen. Hier werden sowohl funktionelle Aspekte als auch ästhetische Gesichtspunkte berücksichtigt, um eine bestmögliche Wiederherstellung zu erreichen.

Überregionales Referenzzentrum

Wir verstehen uns als Referenzzentrum für spezialisierte Versorgung, das sowohl regional als auch überregional als tertiäres ­Versorgungseinheit tätig ist. Darüber ­hinaus ist uns als universitäres Zentrum auch die Forschung ein besonderes Anliegen: neben der Durchführung eigener ­wissenschaftlicher Studien nehmen wir auch an zahlreichen interdisziplinären und multizentrischen Studien teil.

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