
HIS in Mekoni in Tigray, Collected for the Christmas campaign 2025. © Licht für die Welt
In Österreich ist die bakterielle Augenkrankheit Trachom kein Thema, in 32 Ländern der Welt ist sie ein Problem der öffentlichen Gesundheit: Trachom bedroht das Augenlicht von rund 103 Millionen Menschen.
Trachom verbreitet sich rasch, wenn viele Menschen auf engem Raum leben. Deshalb sind Kinder in der Schule oder in überfüllten Räumen besonders gefährdet. Da Frauen sich meist um die Kinder kümmern, werden sie oft als Nächste angesteckt. Fehlen sanitäre Einrichtungen und ist das Wasser knapp, breitet sich die Infektion rasend schnell aus.
Aktiv in Äthiopien
Licht für die Welt ist in Äthiopien aktiv, um Trachom auszurotten: Durch großflächige Medikamentenvergaben schützt die Organisation vor der Ansteckung. Ist die Infektion in einem frühen Stadium, kann sie auch durch das Medikament gestoppt werden. Wiederholt sich die Infektion, vernarbt das Augenlid und die Wimpern drehen nach innen. Diese kratzen bei jedem Lidschlag an der Hornhaut und lösen heftige Schmerzen aus. Manche Patient:innen reißen sich deshalb die Wimpern aus. Unbehandelt führt Trachom zu unheilbarem Sehverlust und schließlich zur Erblindung. Licht für die Welt ermöglicht auch Lid-Operationen, um das verbleibende Augenlicht zu retten.

HIS in Mekoni in Tigray, Collected for the Christmas campaign 2025. © Licht für die Welt
Die vierfache Mutter Maeza Billi ist froh, dass ihre Kinder vor Trachom und damit dem Erblinden geschützt werden: „Meine Kinder erhalten durch augenmedizinische Versorgung Unterstützung von Licht für die Welt. Diese Hilfe macht einen großen Unterschied in unserem Leben!“
PDF-Download: LFDW_XMAS25_ANZ_Trachom_210X297_RZ_Ansicht
