Ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Georgopoulos (MedUni Wien) beleuchtete in seinem Vortrag die Ablatiochirurgie im Wandel der Zeit. Hier berichtete der Vortragende beispielsweise, dass Myopie und Pseudophakie die häufigsten Risikofaktoren für eine Netzhautablösung darstellen – rund 40 % aller Netzhautablösungen treten in myopen Augen auf. Weitere Risikofaktoren sind eine positive Familienanamnese, männliches Geschlecht, Trauma (häufigste Ursache bei Kindern) und die hintere Glaskörperabhebung. Anschließend präsentierte Priv.-Doz. Dr. Gábor Deák, PhD (MedUni Wien) ausgewählte Fälle aus der Netzhautambulanz. Den Abschluss machte der derzeitige WOG-Präsident Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Markus Ritter (MedUni Wien) mit einem Referat zum Thema „Endophthalmitis“. Hier berichtete Prof. Ritter, dass rund 80 % aller exogenen Endophthalmitis-Fälle nach operativen Eingriffen auftreten. Risikofaktoren für die endogene Endophthalmitis sind demgegenüber: Malignome, Organtransplantationen, Diabetes mellitus, Hämolysen, Neutropenien und intravenöser Drogenkonsum. Univ.-Prof. Dr. Christoph Scholda wurde im Rahmen der 5. WOG-Sitzung mit einer besonderen Ehrung ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe einer WOG-Urkunde erfolgte dabei durch Prim. Univ.-Prof. Dr. Stefan Sacu.
5. WOG-Sitzung 2025: Netzhautchirurgie
Am Montag, dem 13. Oktober, fand im Hörsaalzentrum des AKH-Wien die 5. wissenschaftliche Sitzung der Wiener Ophthalmologischen Gesellschaft (WOG) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand diesmal das Thema Netzhautchirurgie.
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