DGKP Dimitrinka Nikolova, PDL Opfl. DGKP Thomas Praxmarer und Univ.-Prof. Dr. Matus Rehak hielten eine Eröffnungsansprache. PDL Opfl. DGKP Thomas Praxmarer berichtete, dass Pflegepersonen, welche rund um die Ophthalmologie arbeiten, in einem hochspezialisierten und oft unterschätzen Bereich tätig sind. Sie begleiten Patient:innen meist in schwierigen Zeiten und wirken bei komplexen Untersuchungen sowie Operationen mit. Der Druck auf den Pflegeberuf nimmt dabei stetig zu und stellt zunehmend eine Herausforderung dar. Die Personalknappheit, hoher qualitativer Anspruch und steigende Anforderungen sind ein großes Problem. Des Weiteren werden Pflegekräfte durch sensible Technik, hochwirksame Medikamente, den Umgang mit älteren Menschen und vor allem mit Kindern oft zusätzlich belastet. Hoffnung bieten neue Assistenzberufe wie die Operationstechnische Assistenz (OTA), um die Personalsituation zu verbessern. Fortbildungen wie die des AuGe-Vereins sollten dazu genutzt werden, um gemeinsam zu lernen und sich zu vernetzen. Vor allem in der Ophthalmologie ist es wichtig, immer am neuesten Stand zu bleiben.
Industrieausstellung: Eindrücke und Fazit
Auch die Industrieausstellung im Rahmen der AuGe-Fortbildung erfreute sich wieder einer großen Beliebtheit und bot den Teilnehmer:innen die Gelegenheit, direkt mit Unternehmensvertreter:innen in Kontakt zu treten. Diverse Anliegen konnten dabei persönlich besprochen werden. Die Vertreter:innen der Industrie waren sehr bemüht und nahmen sich ausreichend Zeit. Am zweiten Tag der Veranstaltung wurden die Teilnehmer:innen in 4 Kleingruppen aufgeteilt. Im Rotationsprinzip fanden anschließend Führungen durch die Organisationseinheiten der Augenabteilung des Klinikums Innsbruck statt. Vorgestellt wurden die Augenambulanz, das IVOM-Zentrum, die bettenführende Station, der Operationsbereich sowie das Augenlabor, das die Inhalte der Vorträge zur Hornhaut- und Amniongewinnung anschaulich ergänzte. Die diesjährige AuGe-Fortbildung war erneut ein großer Erfolg – mit gespannter Vorfreude blicken die Teilnehmer:innen daher bereits der nächsten Ausgabe entgegen.
